Seit Jahrzehnten bestimmt der Hallesche FC das Fussballgeschehen in der Stadt - abgesehen von einigen Jahren, in denen der VfL 96 überaus erfolgreich in der Regional- und Oberliga spielte. Der HFC zog in der Oberliga die Massen an, spielte dort mehr oder weniger erfolgreich, qualifizierte sich sogar für den Europacup und wurde 1956 und 1962 FDGB-Pokalsieger. Als größte Erfolge stehen in den meisten Chroniken und Büchern jedoch die DDR-Meisterschaften 1952 und 1949 zu Buche.
Der HFC vor über 50 Jahren Fussballmeister ???   FALSCH !!!
Obwohl inzwischen Welten zwischen den Erfolgen von damals und dem Fussballgeschehen heute liegen, war es nie der HFC sondern nur Turbine die den bisher größten Fussballtriumph nach Halle holte. Blicken wir also zurück auf die großen und kleinen Erfolge des Vereins vom Felsen, seine Vorgängerclubs, den Meistertitel, den Rückzug in die Bezirksliga bis hin zum Abstieg in die hallesche Kreisliga.

Wacker Halle - Die Vorkriegszeit

Kaum einem dürfte bekannt sein, dass Turbine der Rechtsnachfolger eines der erfolgreichsten halleschen Fussballvereine der Vorkriegsgeschichte ist. Der Hallescher Fussball-Club Wacker 1900 e.V. wurde 1900 gegründet. Neben anderen Vereinen, wie dem VfL 96, Borussia oder den Sportfreunden Halle, spielte Wacker jahrelang um die Mitteldeutsche Meisterschaft. Wacker Halle1921 und 1928 gelang auch der Titelgewinn und die Qualifikation zur Endrunde um die deutsche Meisterschaft. In dieser drang Wacker 1921 bis ins Halbfinale vor. 12.000 Zuschauer erlebten im Stadion an der Dessauer Straße jedoch eine 1:5-Niederlage gegen den späteren Meister 1.FC Nürnberg. 1928 war bereits im Viertelfinale Endstation. 10.000 Fans sahen ein 0:3 gegen den FC Bayern München. Ein letztes Mal qualifizierte sich Wacker als Meister des “Gau Mitte” 1933/34 für die Endrunde, kam aber als Gruppenletzter nicht über die Vorrunde hinaus.
Nach 45 Jahren endete vorerst die Geschichte von Wacker mit der Auflösung im Jahr 1945. Mehrere Spieler von Wacker trugen jedoch einige Jahre später wieder das Trikot von Turbine Halle.

Die Turbine-Vorgänger 1945 bis 1950

Aus dem bürgerlichen HFC Wacker ging nach dem Krieg die SG Halle-Glaucha hervor, die zwei Jahre später in “SG Freiimfelde Halle” umbenannt wurde. 1948 stand Freiimfelde Halle im Endspiel um die 1. Ostzonenmeisterschaft. Der Weg ins Endspiel führte zuvor über mehrere Ausscheidungsrunden. Nach Qualifikationsspielen gegen Allstedt und Köthen-Süd stand den Hallensern im Viertelfinale der Mecklenburgische Meister SG Wismar Süd gegenüber. Vor 10.000 Zuschauern wurden die Gäste nach Toren von Papst, Metzner und Huch 3:1 bezwungen. Trotz eines 1:2-Rückstandes wurde im Halbfinale in Magdeburg die SG Meerane noch 5:2 bezwungen. Damit war der Weg ins Endspiel frei. Im Leipziger Plache-Stadion musste Halle sich in einem ausgeglichenen Spiel der SG Planitz vor 40.000 Zuschauern mit 0:1 geschlagen geben.

 Der Weg zur 1. Meisterschaft

Im April 1949 schlossen sich die Fussballer von Freiimfelde der ZSG Union Halle an. In der 2. Ostzonenmeisterschaft wurde im Viertelfinale die legendäre SG Dresden-Friedrichstadt (Nachfolger des Dresdner SC) vor 30.000 Zuschauern im Kurt-Wabbel-Stadion mit 2:1 bezwungen. Werkmeister und Theile sorgten für die entscheidenden Tore. Rappsilber, Blüher und wiederum Theile schossen vor 20.000 Besuchern Eintracht Stendal mit 3:0 aus dem Stadion und die eigene Elf abermals ins Endspiel. 50.000 Zuschauer sind im Dresdner Ostragehege Zeuge des ersten halleschen Meisterschaftserfolges. Nach Toren von 2x Rappsilber, Werkmeister und Theile wurde das spielerisch starke Fortuna Erfurt mit 4:1 bezwungen. Folgende Spieler standen in der Meisterelf:
Horst Schmidt - Fritz Belger, Erich Lehmann - Kurt Fritzsche, Otto Knefler, Erich Blanke - Rolf Theile, Otto Werkmeister, Herbert Rappsilber, Horst Blüher, Karl Gola

Union Halle1949/ 50 kämpfen 14 Mannschaften um den Titel der 1. DDR-Meisterschaft. Unnötige Heimniederlagen gegen Dresden, Dessau oder Erfurt kosten am Ende eine bessere Platzierung als den 5. Platz. 31:21 Punkte standen am Ende zu Buche. Rappsilber mit 13 sowie Theile und Holter mit 12 Treffern waren die besten Torschützen von Union. Halle avancierte nach Dresden-Friedrichstadt mit durchschnittlich 16.000 Fans zum Zuschauerkrösus. Erster DDR-Meister 1950 wurde Horch Zwickau. 

Turbine Halle in der DDR-Oberliga - Der Meistertitel

Die Gründung der “BSG Turbine” erfolgte am 15. Juli 1950. Ab der Saison 1950/51 startete die hallesche Mannschaft unter ihrem neuen Namen in die Meisterschaft. Im Schnitt mehr als 21.000 Zuschauer strömten ins Kurt-Wabbel-Stadion. Sie sahen Kantersiege gegen Lichtenberg, Pankow oder Weimar. Das 5:1 gegen Stahl Thale wollten sogar 35.000 Zuschauer sehen. Kaum zu glauben, wenn man bedenkt, dass beide Vereine mittlerweile nur noch auf Kreisebene spielen. Die schwache Auswärtsbilanz, darunter ein 2:7 in Thale kostete am Ende eine bessere Platzierung. Turbine spielte immer in der Spitzengruppe mit, am Ende reichte es aber nur zu Platz 6. Meister wurde Chemie Leipzig.
Die erfolgreichste Saison in der halleschen Fussballgeschichte sollte 1951/52 folgen. Nach einem schleppenden Saisonbeginn stand die Mannschaft am 14. Spieltag erstmals an der Tabellenspitze. Niederlagen bei VP Dresden, Babelsberg und Vorwärts Leipzig kosteten zwischenzeitlich die Tabellenführung. Die bemerkenswerte Heimstärke ohne eine Niederlage und eine Serie von 10 Spielen mit 19:1 Punkten brachten Turbine wieder zurück an die Spitze. Die Meisterschaftsentscheidung sollte am 20.4.1952 in Erfurt fallen - drei Spieltage vor Saisonende. Tausende Hallenser begleiteten ihre Mannschaft, die es lange Zeit in diesem Spiel spannend machte. Nach der Erfurter Führung waren es Gerhard Kulitze und Otto Knefler mit einem Doppelschlag in der 76. und 80. Minute, die den Meistertitel sicherten. Knapp 23.000 Zuschauer strömten im Schnitt ins Kurt-Wabbel-Stadion. Zum letzten Heimspiel gegen Dresden kamen noch einmal 30.000 Fans. Was machte diese Mannschaft von Trainer Alfred Schulz aus, der vor dem Krieg in der Gauliga einst selbst ein Supertechniker bei Wacker Halle war? Ein Ausschnitt aus der Sonderausgabe zum 50. Geburtstag des Vereins gibt einen kleinen Einblick in das damalige Team.
Meistermannschaft 1952“... Mit seinen 34 Jahren gehörte Otto Werkmeister zu den Routiniers und Leistungsträgern. Er sowie die überragenden Läufer Herbert Rappsilber und Otto Knefler rissen alle anderen mit. Halles spielbegabtes, ausgeglichenes Team wirbelte die Konkurrenz durcheinander und faszinierte mit seinen stets offensiv ausgerichteten Flachpass- kombinationen die Massen ... “Ich glaube, Trainer Fred Schulz hatte einen großen Anteil. Aber allein hätte er es sicher nicht geschafft. Das ganze Umfeld stimmte damals, vom Management bis zur Ur-Gemütlichkeit in der Gosenschänke, unserer Stammkneipe”, nennt Walter Schmidt, damals im “magischen Quadrat” der Hallenser mit den Läufern Rappsilber, Knefler und dem linken Halbstürmer Schleif bzw. Kulitze eine Schlüsselfigur in der halbrechten Verbindung. Schulz, vor dem Krieg in der Gauliga bei Wacker Halle aktiv, baute auf das Kombinationsspiel. Immer wieder ließ er Flachpässe mit Direktablagen üben, hämmerte seinen Mannen das Freilaufen, das Mitdenken beim Spiel ohne Ball ein. Und er hatte Spieler, die seine geistige Vorarbeit bis ins kleinste Detail umsetzen konnten. Dabei ragte der legendäre Rappsilber sicherlich noch heraus. Einst aus Zörbig gekommen, wurde er Anfang der 50-er Jahre zu einem der besten Spieler Ostdeutschlands. Mit Knefler und Werkmeister ergänzte er sich glänzend. Knefler brachte aus dem Krieg eine schwere Verletzung mit, ihm mussten die Zehen amputiert werden. Dennoch gelang ihm der Sprung in die Elite, er spielte mit einem extra angefertigten Spezialschuh. Die beiden pfeilschnellen Außenstürmer “Fatty” Ebert und Karl Gola waren auf den Flügeln dankbare Abnehmer für die genauen Vorlagen von Knefler und Rappsilber. In der Mitte lauerte mit Stops ein kantiger Mittelstürmer, der mit 24 Toren einen entscheidenden Anteil am Turbine-Erfolg hatte. Der aus Burg gekommene Torwart Kegel verdrängte den routinierten Schlussmann Richter. Dieser war kein Kind von Traurigkeit, missfiel Trainer Schulz nicht wegen seiner Leistungen, sondern wegen seiner Vorlieben für die “süßen” Seiten des Lebens ... Was damals wichtig war: Halles Spielern fehlte es nie an ordentlichem Essen. “Das war mehr wert als ein Geldschein. Nach jedem Training und Spiel wurde für uns bestens gesorgt” erklärte Otto Werkmeister etwa 50 Jahre nach der Meisterschaft. 15 Mark erhielten die besten Spieler für einen Sieg. Nicht viel für große Sprünge, aber auch nicht wenig in der damaligen Zeit ... “

Zur Meistermannschaft 1952 gehörten:

Blüher, H.Ebert, K.Ebert, Franke, Gola, Haase, Happe, Heise, Kegel, Knefler, Kulitze, Löhr, Rappsilber, Schleif, Schmidt, Speth, Stops, Stricksner, Thomas, Werkmeister

Ein weiterer Höhepunkt war der Freundschaftsvergleich mit dem Norddeutschen Meister Hamburger SV. 42.000 Zuschauer sahen in einem spannenden Spiel ein leistungsgerechtes 2:2 zwischen beiden Teams. Turbine Halle vs. Hamburger SV
Dem Meistertitel folgte ein unerklärlicher Leistungsabfall 1953. Mit nur einem Punkt Vorsprung vor Absteiger Vorwärts Leipzig wurde der Abstieg verhindert. Ein Sieg im letzten Spiel gegen Motor Jena sicherte den Klassenerhalt. Zuvor 10 sieglose Spiele und die katastrophale Auswärtsbilanz bedeuteten den Sturz von Platz 4 auf Platz 13 der Tabelle. Ungebrochen war dennoch der Zuschaueransturm. Über 19.000 Zuschauer besuchten durchschnittlich die Heimspiele von Turbine Halle.
Unerreichte 24.000 Zuschauer im Schnitt besuchten die Heimspiele 1953/54 im Kurt-Wabbel-Stadion. Sogar 37.000 Fans wollten das Derby mit Chemie Leipzig sehen. Nach einer durchwachsenen Saison beendete das Team um Trainer Schulz das Jahr auf Platz 8. Es sollte die letzte Oberligasaison von Turbine Halle sein. Sportpolitische Entscheidungen und die Gründung der Sportclubs als Leistungszentren beendeten die Ära Turbine in der DDR-Oberliga.

Von der Oberliga in die Bezirksliga

Am 1.9. 1954 wurde der SC Chemie Halle-Leuna gegründet, der als Leistungszentrum der Bezirksstadt vorgesehen war. Die Fussballer von Turbine sollten mit ihrer Mannschaft zu Chemie wechseln. In 34 Sitzungen erklärten die Spieler, den Verein nicht verlassen zu wollen. Die Aussichten, weiterhin Oberligafussball zu spielen, führten letztendlich doch dazu, dass die Spieler den Verein in Richtung SC Chemie verließen. Noch am 1. Spieltag trat das Team unter dem Namen “Turbine Halle” an. Bereits am 2. Spieltag spielte man unter der neuen Bezeichnung “SC Chemie Halle-Leuna”. SC Chemie Halle-LeunaEin Jahr später erfolgte dann aber der Abstieg aus der Oberliga. Nicht zuletzt der Weggang zahlreicher Spieler in den Westen zwischen 1953 und 1955 war dafür verantwortlich.  Zuerst verließ Trainer Schulz Halle und ging zu Werder Bremen. Ihm folgten Erich Haase, Günter Heise, Ebert I und Otto Knefler. Heinz Schleif ging nach Leverkusen und später verließ auch Herbert Rappsilber die Saalestadt in Richtung FSV Frankfurt.
Turbine Halle musste mit seiner vorherigen zweiten Mannschaft einen Neuanfang in der DDR-Bezirksliga starten.
Auch im Nachwuchsbereich gab es Probleme, die Kicker vom Clubübertritt zu überzeugen, der die einzige Möglichkeit darstellte, DDR-Meister zu werden. Die Anstrengungen sollten sich lohnen. Die B-Jugend des Vereins wurde 1955 Meister ihrer Altersklasse.  
Der Verein Turbine existierte von nun an nur noch in der Bezirksliga, die seit der Gründung erreichten Erfolge, mit der DDR-Meisterschaft als Höhepunkt, haben jedoch bis heute Bestand.

1954 bis 1993 - Bezirksliga und Bezirksklasse

Mehr als 30 Jahre lang spielte Turbine nach dem “Zwangsabstieg” in der Bezirksliga Halle und bestimmte oftmals das Niveau der Liga mit. Ein 2. Platz und vier 3.Plätze standen in den 60-er und 70-er Jahren zu Buche. Durch den damaligen Trägerbetrieb “Energieversorgung Halle” wurden Training während der Arbeitszeit und Auslandsvergleiche mit ungarischen Zweitligisten ermöglicht. Mitunter zogen die Bezirksligakicker zu Spitzenspielen über 1.000 Zuschauer auf dem Felsen an. Doch nach drei guten Jahren zu Beginn der 70-er Jahre begann langsam der Niedergang des Vereins. Nach einigen Jahren im Mittelmaß folgten sieben Jahre ab 1976, in denen sich Turbine das Prädikat “Fahrstuhlmannschaft” verdiente. Einem Abstieg folgte postwendend der Wiederaufstieg. 1986 kam es jedoch zum endgültigen Abstieg in die Bezirksklasse. Sieben Jahre spielte die erste Mannschaft in der Bezirksklasse, verpasste zu Beginn der 90-er Jahre sogar den Aufstieg in die Bezirksliga.
In der Bezirksklasse spielte mehrmals auch die 2. Mannschaft von Turbine. Nach zwei dritten Plätzen 1964/65 und 1965/66 erfolgte 1967 der Abstieg in die Kreisklasse. 1973/74 und 1979/80 spielte das Team erneut für jeweils 1 Jahr in der Bezirksklasse, konnte die Klasse aber nicht halten.
1. Mannschaft 1972

Die 1. Mannschaft von Turbine 1972:
Hintere Reihe v.l.: Stricksner, Stierwald, Beckmann, Brunheim, Bergmann, Zschünzsch, Beyer, Boelssen, Gipser -
Vordere Reihe v.l.: Lindecke, Trinkaus, Topf, Schmidt, D.Hoffmann, E.Beyer
2. Mannschaft 1972

Die 2. Mannschaft von Turbine 1972:
Hintere Reihe v.l.: Gerber, Germo, Kolodziey, Sauter, Ronniger, Hoffman, H., Schmidt, Pastor -
Vordere Reihe v.l.: Stierwald, Rodenstein, Pietzonka, Krenze, Fiedler

10 Jahre Kreisliga

Statt eines möglichen Wiederaufstieges folgte 1993 der MeisterschaleAbstieg in die Kreisliga. Der ehemalige Trägerbetrieb hatte sich nach der Wende zurückgezogen, die finanzielle Unterstützung zurückgeschraubt. Leistungsträger verließen den Verein, es drohte sogar der Absturz in die 1. Kreisklasse. In der Saison 1995 stand Turbine mit nur 4 Punkten zur Winterpause am Tabellenende, ehe eine gute Rückrunde am letzten Spieltag den Klassenerhalt bedeutete. Seitdem bestimmt die Mannschaft das Niveau der Kreisliga mit, zum möglichen Aufstieg in die Landesklasse hat es bisher nicht gereicht.
Die 2. Mannschaft ist seit den 80-er Jahren durchgehend in der 1. Kreisklasse aktiv, während die 3. Mannschaft in der 2. Kreisklasse spielt.
Bis in die 90-er Jahre hatte der Verein in der A- und B-Jugend erfolgreiche Mannschaften, die lange Zeit auf Bezirksebene spielten und zeitweise Spitzenplätze belegten. Auch hier erfolgte der Abstieg in die Kreisliga. Ab der Saison 2003/2004 spielt endlich wieder eine A-Jugend-Mannschaft in der Landesliga. Von der C- bis zur F-Jugend spielen vier weitere Nachwuchsmannschaften  in der halleschen Kreisliga. 

Die Bilanz 

Seit 1950 spielte die 1. Männermannschaft insgesamt 4 Jahre in der Oberliga, 25 Jahre in der Bezirksliga und 13 Jahre in der Bezirksklasse. Gegenwärtig bestreitet Turbine Halle sein 11. Jahr in Folge in der halleschen Kreisliga.



Nationalspieler 

Insgesamt 3 Nationalspieler stellte Turbine Halle zwischen 1952 und 1953. Im ersten Länderspiel einer DDR-Nationalmannschaft am 21. 9. 1952 in Warschau gegen Polen (1:2) stand Günther Imhof in der Aufstellung. Beim 1:3 in Bukarest gegen Rumänien trugen mit Günther Imhof und Hans Speth gleich zwei Spieler die Turbine-Farben. Erich Haase war dann der letzte Turbine-Spieler in einer Nationalmannschaft. 0:0 stand es am Ende in Dresden am 14.6.1953 gegen Bulgarien. 8 Jahre sollte es dauern, ehe mit Klaus Urbanczyk der nächste Hallenser in der Nationalmannschaft stand.

Die obenstehenden Informationen entstammen überwiegend folgenden Quellen:

Querengässer: DDR-Fussball - Die Meisterschaft
Querengässer: DDR-Fussball - Die Liga.
Roland Hebestreit: HFC-Chronik
Hardy Grüne: Vereinslexikon - Enzyklopädie des deutschen Ligafussballs.
Geburtstagsanzeiger - 50 Jahre Turbine Halle
Software: Tooor Fussball-Ligenverwaltung 7.0 - RBH-Software Bitter
Internetseiten:
www.fussball-halle.de
www.f-archiv.de